
Outbound Telefonie
Was ist Outbound Telefonie?
Outbound Telefonie bezeichnet alle Anrufe, die von einem Telefonanschluss, Endgerät oder Telefonie-App nach außen initiiert werden. Sie umfasst alle Gespräche, die zum Beispiel aus einem Unternehme heraus ins externe Telefonnetz gehen. Das Gegenstück dazu ist die Inbound Telefonie, bei der Anrufe von außen ins Unternehmen eingehen.
Wie funktioniert Outbound Telefonie?
Bei einem Outbound-Anruf wählt die anrufende Person eine Rufnummer, um eine Sprachverbindung zu einem anderen User bzw. Endgerät herzustellen. Das kann ein Festnetztelefon, Smartphone, Softphone oder eine VoIP-App sein.
Um “outbound” telefonieren zu können, braucht ein Unternehmen:
- eine Telefonanlage (PBX) als Hardware oder Cloud-Lösung,
- einen Provider für den Zugang ins öffentliche Telefonnetz,
- Nebenstellen, die nach extern telefonieren können,
- konfigurierte Rufnummern, die eindeutig zugeordnet sind.
Outbound Telefonie kann über unterschiedliche Übertragungsarten funktionieren. Früher war das analoge Festnetztelefonie oder ISDN. Heute sind VoIP und Mobilfunk die technischen Stützen für (ausgehende) Telefonie. Bei IP-Telefonanlagen wie STARFACE wird Outbound Telefonie über SIP-Trunks realisiert.
Begriffsabgrenzung: Outbound, inbound oder interne Telefonie?
Das Gegenteil von Outbound Telefonie ist “Inbound Telefonie”. Sie bezeichnet “eingehende” Anrufe. Hinzu kommt noch “interne Telefonie”. Diese umfasst alle Gespräche, die innerhalb des gleichen Netzwerkes oder derselben Telefonanlage stattfinden.
Outbound-Telefonie sind dagegen alle ausgehenden Anrufe, unabhängig vom genutzten Endgerät. Entscheidend ist, dass der oder die Anrufende das Gespräch an eine externe Stelle initiiert.